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Ehemaligentreffen – mal anders

Wir mussten leider die Entscheidung, das Treffen ausfallen zu lassen, so treffen, da unsere Räumlichkeiten keine hinreichenden Möglichkeiten bieten, die notwendigen Abstände in dieser Corona-Zeit einzuhalten.

Wir bedauern dies sehr – gerade weil wir wissen, dass die teilweise Isolation und der Wegfall von manch Gruppenangebot insbesondere die suchterkrankten Menschen hart getroffen hat.

Lassen Sie uns und andere an Ihren Erfahrungen teilhaben!

Wir sind daran interessiert, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben, um zu erfahren, wie Sie Ihren Weg gegangen sind. Daher möchten wir Sie herzlich einladen, uns dies mitzuteilen. Wir werden an dieser Stelle Ihre Rückmeldungen, Erfahrungsberichte, Kommentare und Kritik platzieren.

Wenn Sie möchten, nehmen Sie sich die Zeit und beantworten eine oder mehrere der folgenden Fragen:

  • Wie geht es Ihnen mit der Abstinenz?
  • Was hilft Ihnen abstinent zu bleiben?
  • Welche Situationen haben Sie als herausfordernd erlebt?
  • Wie blicken Sie zurück auf die Rehabilitation in der TASK?
  • Was möchten Sie dem Team zurückmelden?
  • Von welcher Situation möchten Sie berichten, die Sie in der Rehabilitation oder danach erlebt haben?

Sie können gern auch ein Foto, ein Symbol o.ä. mitschicken, welches Sie mit Ihrer Reha oder aber mit Ihrer Abstinenz verbinden – aber: bitte kein Foto mit Personen darauf (aus Datenschutzgründen). Und geben Sie bitte an, ob wir Ihren Vornamen unter Ihren Beitrag notieren dürfen, oder ob Sie lieber komplett anonym bleiben möchten.

Bitte reichen Sie Ihren Beitrag so ein, wie wir ihn veröffentlichen sollen: abgetippt oder handschriftlich notiert und als Graphik abfotografiert.

Bitte senden Sie Ihren Beitrag an task (at) stadtmission-mensch.de
oder per Post an: TASK – Tagesrehabilitation - Hasseer Str. 49, 24113 Kiel

Leicht in schwerer See
(eine Sonett-Flaschenpost)

Am schwersten trifft’s jetzt wieder die,
die haben’s eh fast niemals leicht

So ist das stets; und meistens nie
ist eines, das von uns nicht weicht

Dann seid ihr da, wo alles fehlt,
und reicht den Letzten erste Hand

Ihr tröstet alles, das sich quält,
und bringt die Trunkenen an Land

Wo wir im weiten Meer ertranken,
habt ihr den Küstenkurs gewiesen
zum Leuchtturm hin, zu Lichtern, blanken ...

Und wo die Einsamkeit nun brütet,
zum Sturm in Gläsern werden Brisen,
da bleiben wir mit euch behütet.

Jörg – dankbar dichtend mein Boot in schwerer See wie damals, als mir vom TASK-Team (und den Mitpatient*innen) Rettung war, indem ich Freischwimmen lernte.

Gotthard, 52 Jahre:

"Meine Reha liegt schon eine Weile zurück und ich bin zwischendurch auch einmal rückfällig gewesen, aber im großen und ganzen, weiß ich, worauf ich achten möchte.

Wenn ich meinen Ärger nicht runterschlucke und eher mal sage, was ich denke, dann geht es mir gut. Der Zusammenhalt in der Gruppe und meine Einzelgespräche haben mir sehr gut getan."