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Bunte Holzfiguren im Gegenlicht

Selbstbewusst und stark.

Abhängigkeitserkrankungen vorbeugen.

Die Suchthilfe der Stadtmission ist von der Landeshauptstadt Kiel beauftragt, den systematischen Aufbau eines Präventionsnetzwerkes an Kieler Schulen zu initiieren.

Prävention stärkt das Selbstbewusstsein, sensibilisiert schon im frühen Alter für Gefährdungen durch Suchtmittel bzw. süchtige Verhaltensweisen und beugt Missbrauch und Abhängigkeitserkrankungen vor. 

Wir sind Ansprechpartner für:

  • (Grund-) Schulen und Schulsozialarbeit
  • Eltern, Kinder und Jugendliche
  • öffentliche und private Institutionen
  • Vereine und Verbände
  • sowie alle Interessierte
     

Unsere Angebote: 

  • Konzeptionelle Beratung für (Grund-) Schulen und Schulsozialarbeit
  • Fortbildungen für LehrerInnen, ErzieherInnen und MultiplikatorInnen
  • Durchführung und Begleitung von Projekten, Workshops, Seminaren od. ähnlichem
  • Elternabende und -seminare
  • Informationsveranstaltungen und Fachreferate
  • Materialien, Medien und Methoden 

Die  Programme

Online-Präventions-Programm: „Ich doch nicht?!“

Das Präventionsprogramm „Ich doch nicht?!“ wurde im Rahmen der besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie entwickelt und bietet als Online-Format die Möglichkeit, Schüler*innen der 5.-8. Klasse auch im Distanzunterricht zu erreichen.

In ca. 120-150 Minuten (nach Absprache) beschäftigt sich die Klassen mit den Themen Sucht, Suchtentstehung und Ressourcen gegen eine Abhängigkeit. Durch den Einsatz von Breakoutsessions und Videomaterial wird das Programm methodisch abwechslungsreich gestaltet und bietet trotz der digitalen Situation Räume für den Austausch untereinander. 

Ziel ist neben der Vermittlung von Informationen zu verschiedenen Suchtmitteln (Cannabis, Alkohol, Nikotin, Medien…) die Anregung zur Selbstreflexion sowie die Schaffung eines Problembewusstseins. Der ressourcenorientierte Abschluss zum Thema Schutzfaktoren rundet die Veranstaltung positiv ab.

Auf Anfrage auch mit spezifischeren Themenschwerpunkten möglich.

Kontakt und Information: 
Jana Meyer und Ina Held, suchtpraevention (at) stadtmission-mensch.de

Mediensuchtprävention

Ob soziale Medien oder Games: der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. 

(Online)-Games wie auch soziale Medien haben das Potential, abhängig zu machen. Besonders junge Menschen sind anfällig dafür, von den „Belohnungen“, die sie in den Medien erhalten, süchtig zu werden. Aus diesem Grund wächst die Relevanz, Aufklärungsarbeit zu leisten, Selbstreflexion bezüglich des eigenen Medienverhaltens anzuregen und Ressourcen aufzuzeigen, die vor einer riskanten Mediennutzung schützen.

Diese Ziele setzt die Mediensuchtprävention methodisch abwechslungsreich und an die verschiedenen Klassenstufen angepasst um. Individuelle Themenwünsche können nach Absprache umgesetzt werden.

Neben der Mediensuchtprävention gewinnt auch die Prävention von Cybermobbing an Bedeutung. Dieses Thema kann ebenfalls auf Anfrage aufgearbeitet werden.

Kontakt und Information: 
Jana Meyer, suchtpraevention (at) stadtmission-mensch.de

Cannabis-Präventions-Parcours: „Es ist doch nur…“

Der Cannabis-Präventions-Parcours (gefördert vom Land SH und der AOK) richtet sich an Schüler*innen ab der 8. Klassenstufe. Ziele sind eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Cannabis sowie eine Reflexion der persönlichen Haltung und des eigenen Handelns.

Neben der Informationsvermittlung sollen Handlungsmuster erkannt und alternative Verhaltensweisen aufgezeigt werden. Darüber hinaus bietet der Parcours die Möglichkeit Lebens- und Lösungskompetenzen zu üben und zu schulen.

Der Cannabis-Präventions-Parcours umfasst sechs Stationen, die von zwei Gruppen zwischen 90 und 120 Minuten zum Teil parallel oder gemeinsam durchlaufen werden. Der interaktive Parcours dauert zwei Schulstunden. Für jede Station hat die Gruppe ca. 15 Minuten Zeit.

Mehr Informationen zum Programm.

KlarSicht - BZgA-Mitmachparcours zu Tabak und Alkohol

Der KlarSicht Mitmachparcours zu den Themen Alkohol und Tabak ermöglicht es den Teilnehmenden (in der Regel eine 7. oder 8. Schulklasse) in ca. 90 -120 Minuten durch Rollenspiele, Quizes und Diskussionen, sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einzubringen.

An mehreren Stationen ist Teamarbeit gefragt, so dass alle ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und voneinander lernen können. Info-Tafeln und ein Kiosk mit Materialien der  BZgA  bieten zusätzliche Informationen: knappe Fakten zu Alkohol, Tabak und deren Auswirkungen, Hintergrundwissen und natürlich auch Tipps zum „Aussteigen“.

Ziel ist die verständliche, altersgerechte Vermittlung von Wissen zu allen relevanten Aspekten rund um den Alkohol- und Tabakkonsum, die Reflexion des eigenen Verhaltens, einen eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit legalen Suchtmitteln zu fördern, Nichtkonsumenten in ihrer Haltung zu bestärken, Genuss- und Konsumverhalten bewusst machen, mit Jugendlichen soziale Folgen des Tabak- und Alkoholkonsums reflektieren, Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten anbieten, über Wirkungen und Suchtpotenziale aufklären und für Schutzmechanismen zu sensibilisieren.

Mehr Informationen zum Programm.

TOM & LISA - Präventionsworkshop zum Thema Alkohol für Schulklassen

In dem etwa vierstündigen Workshop „Tom und Lisa“ zum Thema Alkohol werden die SchülerInnen einer 7. oder 8. Klasse durch ein interaktives Planspiel begleitet. Während dieses Planspiel sind die Jugendlichen Gäste auf der Geburtstagsfeier von Tom und Lisa und lernen spielerisch wie ein verant wor tungs voller Umgang mit Alkohol aussieht und wie in Gefahrensituationen richtig reagiert werden kann.

Ziele des Workshops sind die Informationsvermittlung zu Risiken und Gefahren im Umgang mit Alkohol und zum Jugendschutzgesetz, Förderung der Risikokompetenz, Korrektur von Mythen zum Alkoholkonsum, Einüben des richtigen Handelns in Notsituationen, Stärkung von Nicht-Konsumentinnen und Nicht-Konsumenten, Anregung des familiären Austausches und Kennenlernen des Hilfesystems.

Mehr Informationen zum Programm.

Klasse 2000 - Gesundheitsförderung für Schulklassen von der 1.- 4. Klasse

Mit Klasse2000 und der Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder etwas zu den Themen gesund essen und trinken, bewegen und entspannen, sich selbst mögen und Freunde haben, Probleme und Konflikte lösen, kritisch denken und Nein sagen.

Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer, in diesem Fall die Suchtpräventionskraft, gestalten etwa 15 Klasse2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.
WICHTIG! Anmeldung NUR möglich über www.klasse2000.de.

Mehr Informationen zum Projekt

HaLT (Hart am LimiT) - kommunales Alkoholpräventionsprogramm

HaLT ist ein an 161 Standorten in Deutschland angebotenes Projekt des Zentrums für Suchtprävention "Villa Schöpflin". Die Stadtmission ist seit 2008 zertifizierter HaLT-Standort für Kiel.

Ziel von HaLT ist es mit Kindern und Jugendlichen, welche am Wochenende mit einer Alkoholintoxikation ins Krankenhaus eingeliefert werden, sowie ihren Eltern, durch sozialpädagogische Fachkräfte, eine Sofort-Intervention (ehem. „Brückengespräch“) zu führen. Dieses findet in der Regel noch am Krankenbett statt.

Mehr Informationen zum Projekt.

Fühle, rede, trau' dich! – Märchenprojekt für Kinder in suchtbelastetem Umfeld

Das Märchenprojekt ist ein präventives Gruppenangebot für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Es wird in der Hans-Christian-Andersen-Stadtteilschule in Kiel-Gaarden angeboten. Zwei pädagogische Fachkräfte leiten die Nachmittags-Gruppe, sie ist offen sowohl für Schüler der HCA-Schule als auch für Kinder anderer Schulen aus dem Stadtteil.

Einmal wöchentlich für zwei Stunden finden die Kinder hier einen Frei-Raum. „Hier kannst Du sein, was und wer Du bist“ lautet das unausgesprochene Motto. Klare Ablaufstrukturen und Verhaltensregeln bilden dazu den verlässlichen Rahmen.

Die Märchenerzählerin bietet durch ein ausgewähltes Märchen die Möglichkeit, für eine Weile in die Märchenwelt einzutauchen. Durch Hineinschlüpfen in die Rollen der Märchenfiguren erlernen die Kinder das Unterscheiden von Gut und Böse, sie lernen, Ängste zu bewältigen und sie lernen zu vertrauen – denn Märchen enden immer gut! 

Ermutigung, Stärkung und Entwicklung von Urvertrauen, das sind die Ziele dieses Projekts, besonders für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

Kontakt und Information: 
Ina Held, ina.held@stadtmission-mensch.de

Nehmen Sie Kontakt auf.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle
Walkerdamm 17
24103 Kiel
Tel. 0431 . 26044 - 500 
Fax 0431 . 67933776
suchtpraevention (at) stadtmission-mensch.de

Unsere Öffnungs- und Sprechzeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr
Montag 15.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag 14.00 bis 16.00 Uhr
 


Unsere Angebote im Bereich Abhängigkeiten: