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Beratungssituation

Perspektiven finden.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle.

Die anerkannte Suchtberatungs- und Behandlungsstelle ist Anlaufstelle für ratsuchende Menschen bei Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Nikotin, Glücksspiel, Cannabis und Medien.  

Wir bieten kostenfreie, vertrauliche und unverbindliche Beratungsgespräche für betroffene Menschen und deren Angehörige, informieren über Abhängigkeitserkrankungen, zeigen Wege aus der Sucht und vermitteln mit Ihnen zusammen eine abgesprochene Rehabilitationsmaßnahme und/oder in eine Suchtselbsthilfegruppe oder in eine andere individuelle lösungsorientierte Hilfemaßnahme. Auch Präventionsveranstaltungen in Schulen, Ausbildungsbetrieben und Firmen sowie Schulungen für Fachleute und Multiplikatoren gehören zu unserem Angebot.


Alkohol.

Eine schwere Alkoholvergiftung kann zum Tod durch Atemlähmung führen. Unter Alkoholeinfluß steigt die Unfallgefahr in allen Lebensbereichen an. Alkohol und Medikamente beeinflussen einander in unberechenbarer und manchmal gefährlicher Weise. Daher sollte bei der Einnahme von Medikamenten generell auf den Konsum von Alkohol verzichtet werden.

Gefährdet ist, wer regelmäßig Alkohol trinkt und die Wirkung des Alkohols „sucht“, nicht selten um alltäglichen Anspannungen und Konflikten besser „begegnen“ zu können. Doch eine Gefährdung entsteht auch durch Gewöhnung. Entscheidend sind die Häufigkeit der Trinkgelegenheiten, die zu diesen Gelegenheiten getrunkene Menge und ein für die Situation unangemessener Konsum. Alkoholmissbrauch ist jeder Alkoholkonsum, der zu körperlichen, seelischen und/oder sozialen Schäden führt. Die Schwelle zur Alkoholabhängigkeit ist erreicht, wenn jemand zunehmend die Kontrolle über den eigenen Alkoholkonsum verliert.

Medikamente.

Arzneimittel helfen heilen – sie können aber auch krank machen. Sie haben nicht nur „erwünschte“ Wirkungen zur Behandlung von Krankheiten, sondern auch „unerwünschte“, allgemein als Nebenwirkungen bekannt. Von Schmerzmitteln und Rheumamitteln kennt man z.B. die schlechte Magenunverträglichkeit, viele Mittel gegen Allergien machen müde und schränken die Reaktionsfähigkeit ein, manche Antibiotika bringen die Darmflora durcheinander.

Weniger bekannt ist eine ganz andere Art von Arzneimittel-Nebenwirkungen: die der Abhängigkeit. Etwa zehn Prozent aller Arzneimittel können in die Abhängigkeit oder gar in die Sucht führen, rund 20 Prozent bergen die Gefahr des Missbrauchs in sich – selbst einige scheinbar harmlose Grippe- oder Schmerzmittel. Die Gefahr, in einem übermäßigen Tablettenkonsum hineinzuschlittern, ist groß. Medikamente sind Heilmittel, keine „Drogen“ im landläufigen Sinne. Über diese Art der Abhängigkeit wird noch längst nicht in gleicher Offenheit diskutiert und informiert wie z.B. über Alkohol.

Cannabis.

Kiffen aus Gewohnheit? Cannabis als Problemlöser? Oder wäre ein Leben ohne Kiffen eigentlich auch ganz gut? Sie entscheiden!
Haben sie Fragen zum Thema Cannabis, möchten sie an ihrer jetzigen Situation etwas verändern, oder gibt es Personen in ihrer Familie oder ihrem Umfeld, die ihrer Ansicht nach zu viel Cannabis konsumieren?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Fachstelle Pathologisches Glücksspiel.

Glücksspiele machen Spaß und können Abwechslung und Unterhaltung bieten. Sie können aber auch zu einem ernsten Problem werden, wenn sich das Leben ausschließlich darauf konzentriert und sie einen zu großen Raum einnehmen. Schließlich können andere wichtige Lebensbereiche in Mitleidenschaft gezogen werden, wie die Beziehungen zu wichtigen nahe stehenden Menschen, die Arbeit, der Beruf, die Ausbildung etc. und finanzielle Folgen eintreten, die zur Überschuldung oder dem Verlust der Wohnung führen können.

Bestimmen Glücksspiele ihr Leben zu sehr?
Wir richten uns mit unseren Angeboten an Frauen und Männer, die unterschiedliche Formen des Glücksspiels problematisch nutzen sowie an ihre Angehörigen.


Fachstelle Mediennutzung, Medienabhängigkeit.

Computer, Laptop, Handy, Smartphone und das Internet nehmen heute immer mehr Zeit und Raum im Alltagsleben ein. Sie dienen der Unterhaltung, der Information und dem Austausch über soziale Netzwerke. Die neuen Medien bieten viele Vorteile, bei unkontrollierter Nutzung können aber auch negative Folgen wie Ausbildungs- oder Berufsschwierigkeiten oder Beeinträchtigungen von Beziehungen ausgelöst werden.

Dreht sich Ihr Alltag zunehmend um Medien?
Wir richten uns mit unseren Angeboten an Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, die unterschiedliche Medien oder Onlineglücksspiele problematisch nutzen sowie an ihre Angehörigen.


Kinder-, Jugend- und Familienbereich.

Sucht ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern die ganze Familie, ganz besonders aber Kinder beeinflusst und belastet. Die Suchthilfe der stadt.mission.mensch bietet Unterstützung und Begleitung für Kinder und Jugendliche aus suchtgefährdeten Lebensumständen.
Neben der Einzelberatung besteht ein festes Gruppenangebot mit dem Titel „Pro Kiddis“ in Kiel-Gaarden.
In einem geschützten Rahmen bieten wir auch Einzelgespräche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Eltern unterstützen wir in Ihrer Elternrolle mit Elterngesprächen und Themenabenden.

Pro Kiddis - Märchenprojekt 
Gruppe für Kinder ab 6 Jahren in Kiel Gaarden, jeweils Donnerstag von 16.00 bis 17.30 Uhr, Stoschstraße 24, Kiel Gaarden (in den Räumlichkeiten der Hans- Christian- Andersen- Schule)

Angeleitete Angehörigen-Gruppe
Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, von 16.00 bis 17.30 Uhr, Wall 38, 24103 Kiel

Kontakt.

Wall 38
24103 Kiel

Tel. 0431 . 26044 - 500 Fax 0431 . 26044 - 549

E-Mail: suchthilfe (at) stadtmission-mensch.de

Öffnungszeiten.

Montag bis Freitag
9:00 bis 12:00 Uhr

Offene Sprechstunden
Mo. 15:00 bis 17:00 Uhr
Mi. 10:00 bis 12:00 Uhr
Do. 14:00 bis 16:00 Uhr