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Gartenweg aus bunt bemalten Mauersteinen

Bleiben Sie unabhängig.

Ambulante Rehabilitation.

Die Ambulante Rehabilitation ist eine ambulante Entwöhnungsbehandlung, die von den Rentenversicherungsträgern, den Krankenkassen sowie der Beihilfe und der Heilfürsorge anerkannt ist.

Die Gruppe.
Die wöchentlich stattfindenden Gruppengespräche sind der Hauptbestandteil der Ambulanten Rehabilitation. Es werden mindestens 40 Therapieeinheiten + 4 Bezugspersonengespräche bis maximal 120 Therapieeinheiten + 12 Bezugspersonengespräche bewilligt. Die Dauer erstreckt sich entsprechend über einen Zeitraum von 6 bis zu 18 Monate.
Die drei Gruppen verfügen über jeweils 12 Plätze und finden in den Räumen der Beratungsstelle statt. Sie werden von einer Bezugstherapeutin oder einem Bezugstherapeuten geleitet. Alle zwei Monate finden Themennachmittage für Gruppenmitglieder und Angehörige statt.

Die Gruppentherapie.
In der Gruppentherapie können Sie sich mit Ihren bisherigen Verhaltens-, Beziehungs-, und Suchtmustern auseinandersetzen. Durch Rückmeldungen der Gruppenmitglieder und Therapeuten, durch Ausdruck von Empfindungen, durch das Erzählen Ihrer Lebenslinie und evtl. durch Rollenspiele können Sie sich in Ihrem Erleben klarer werden und Ihr Verhalten korrigieren. Sie können das `Handwerkszeug` erlernen, mit problematischen Situationen umzugehen und somit Rückfällen vorzubeugen.

Ambulante Suchtnachsorge und ambulante Fortführung.

Die ambulante Suchtnachsorge oder die ambulante Fortführung schließen sich an eine tagesklinische oder stationäre Entwöhnungsbehandlung an. Da die ersten Wochen und Monate nach der Therapie sehr rückfallsensibel sind, ist eine geregelte professionelle Begleitung neben der Selbsthilfe äußerst wichtig. Wir begleiten Sie dabei, die Erkenntnisse, die Sie in der Therapie gewonnen haben, im Alltag umzusetzen und weiterhin zu vertiefen. Das übergeordnete Ziel beider Maßnahmen ist eine selbstverantwortete, selbstbestimmte und zufriedene Lebensführung auf der Grundlage von Suchtmittelfreiheit.
Wo liegen nun die Unterschiede?

Die ambulante Suchtnachsorge.
Die ambulante Suchtnachsorge dient der Sicherung und Festigung der in der medizinischen Rehabilitation erworbenen neuen Einstellungen und Verhaltensweisen. Um die Abstinenz nachhaltig zu sichern, bieten wir in regelmäßigen Gruppen-und Einzelgesprächen Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Nachsorgeziele in Ihren Lebensalltag an. Im Eingangsgespräch klären wir die aktuelle soziale und berufliche Situation, stimmen die individuellen Ziele ab und schließen einen Nachsorgevertrag mit Ihnen. Die aktive Gestaltung Ihres Lebensalltages und die Erhöhung Ihrer Lebenszufriedenheit stehen im Vordergrund.

Die ambulante Fortführung. 
Die ambulante Fortführung ist ein Therapieangebot im Rahmen der ambulanten Rehabilitation. Hier geht es darum, dass Sie aktiv ihr Leben so umgestalten, dass Sie dauerhaft Zufriedenheit und Freude in Ihrem suchtmittelfreien Leben finden. Dies kann gelingen bei einer Verbesserung der seelischen und körperlichen Befindlichkeiten, einer stabilen Eingliederung in Arbeit, Familien- und Freundeskreis und einer befriedigenden Freizeitgestaltung. Insbesondere können Sie in der ambulanten Fortführung neben der persönlichen Festigung im suchtmittelfreien Alltag und der Bearbeitung der oben genannten Nachsorgethemen noch eigene Therapiethemen oder -inhalte, die in der Klinik noch nicht abgeschlossen wurden, weiter bearbeiten und zum Abschluss bringen.

Kontakt.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle
Wall 38
24103 Kiel
Tel. 0431 . 26044 - 500
Fax 0431 . 26044 - 549
suchthilfe (at) stadtmission-mensch.de


Unsere Angebote im Bereich Abhängigkeiten:

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